Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Stuhr,
ich bewerbe mich bei Ihnen um das Amt des Bürgermeisters unserer Gemeinde.
Mit dem Programm „Stuhr kann 2035“ lade ich Sie ein, gemeinsam nach vorn zu blicken – auf die Zukunft Stuhrs und darauf, wie wir sie verantwortungsvoll gestalten.
Wir leben in Zeiten tiefgreifender Veränderungen. Wirtschaft, Gesellschaft und staatliche Handlungsfähigkeit befinden sich im Wandel – auch auf kommunaler Ebene. Diese Entwicklungen verlangen neue Antworten, auch hier bei uns in Stuhr.
Gleichzeitig vermitteln die im Rat vertretenen Parteien – SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen – gemeinsam mit ihrem Kandidaten Peer Beyersdorff den Eindruck, dass ein Weitermachen im bisherigen Rahmen nicht nur richtig sei, sondern verlässlich in die Zukunft führe. Ich halte diese Einschätzung für zu kurz gegriffen.
Denn wir sehen bereits heute offene Aufgaben:
ein unvollendetes Ortszentrum in Brinkum,
Verkehrs- und Fahrradkonzepte, die bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Skepsis stoßen,
Kulturvereine und Städtepartnerschaften, die neue Impulse brauchen,
sowie Vereinsgebäude und Sportstätten, deren Sanierungen immer wieder verschoben werden.
Hinzu kommt: Stuhr wird älter. Das betrifft Haushalt, Pflege, Daseinsvorsorge und Infrastruktur. Was heute trägt, wird morgen nicht automatisch ausreichen. Wir stehen vor einem Epochenwechsel.
Zugleich verändern Digitalisierung und Künstliche Intelligenz Wirtschaft, Verwaltung und Bildung grundlegend. Zukunftsfähigkeit entscheidet sich daran, ob wir Energie, Infrastruktur, Ausbildung, Verkehr und Flächenentwicklung strategisch zusammendenken.
Ich bin überzeugt: Stuhr braucht jetzt klare Prioritäten, vernetztes Denken und Führung – im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Deshalb kandidiere ich für das Amt des Bürgermeisters.
Führen statt verwalten ist für mich keine Floskel, sondern Aufgabe.
Herzliche Grüße
Ralf Kaptein
Bürgermeisterkandidat für Stuhr